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Feuerwerk ist eine schöne Sache, aber Basis der Effekte sind Sprengstoffe. Daher ist der sachgemäße Umgang mit Feuerwerk so wichtig, damit Verletzungen vermieden werden.

 

So schön der Anblick leuchtend funkelnder Feuerwerke ist – die bunte und laute Pracht ist mit etlichen Gefahren verbunden. Beim Umgang mit Pyrotechnik muss gelten: Sicherheit geht vor. Denn alle Jahre wieder müssen die Rettungsdienste Menschen mit zum Teil schweren Verletzungen in die Krankenhäuser bringen. Immer wieder muss die Feuerwehr in der Silvesternacht zur Hilfe eilen, da durch Einwirkung von Feuerwerkskörpern Schaden entstanden ist.

 

Die Feuerwehren geben die folgenden Ratschläge für den sicheren Umgang mit Feuerwerk:

    • Nur solche Feuerwerkskörper verwenden, die von der Bundesanstalt für Materialforschung zugelassen sind. Diese sind am aufgedruckten Zulassungszeichen, das immer mit den Buchstaben "BAM" beginnt (zum Beispiel: BAM-PII-0537), klar zu erkennen.
    • Die Gebrauchsanweisung vor dem Zünden in aller Ruhe lesen (evtl. schon Nachmittag) und beim Zünden auch beachten. Sie ist auf jedem Feuerwerksartikel und auf der Verpackung aufgedruckt.
    • Feuerwerkskörper gehören nicht in Kinderhände. Feuerwerkskörper der Klasse II wie Raketen, Kanonenschläge, Blitze und Böller dürfen nur an Personen über 18 Jahren abgegeben und auch nur von ihnen gezündet werden.
    • Auch das für Kinder zugelassene Kleinstfeuerwerk der Klasse I sollte nur unter Aufsicht von Erwachsenen abgebrannt werden.
    • Raketen, Knallkörper und andere Feuerwerksartikel nie in geschlossenen Räumen zünden. Achtung: Immer für einen ausreichenden Sicherheitsabstand zwischen Feuerwerkskörper und Personen achten.
    • Fenster und Dachfenster schließen, damit abstürzenden Raketen oder Leuchtkugeln nicht in die Wohnung gelangen können.
    • Brennbare Gegenstände vom Haus verlagern wie z.B. Papiermülltonen oder Gartenmöbel, ggf. Löschmittel bereit halten.
    • Kerzen und offenes Licht löschen, wenn Sie das Haus verlassen um den Jahreswechsel auf der Straße zu feiern.
    • Alkohol vermindert das Reaktionsvermögen. Deshalb sollten alkoholisierte Personen das Feuerwerk lieber als Zuschauer genießen.
    • Raketen nur senkrecht starten. Am besten ist, eine schwere Wein- oder Sektflaschen als Startrampe zu benutzen. Noch besser ist es, diese Flasche vor dem Raketenstart in die Erde einzugraben. Auch ein Getränkekasten kann zur Verbesserung der Standsicherheit genutzt werden. Und die Raketen nie gegen Hindernisse, wie zum Bespiel Dachvorsprünge oder Bäume, auf die Reise schicken.
    • Niemals Feuerwerkskörper selbst herstellen.
    • Niemals mehrere Feuerwerkskörper zu einem Bündel vereinen.
    • Niemals die Zündschnur verkürzen.
    • Blindgänger und Versager auf keinen Fall ein zweites Mal zünden.
    • Besonders gefährlich für die Ohren sind Knaller und Böller, die in unmittelbarer Nähe des Trommelfells gezündet werden.
    • Niemals gezündete Knallkörper auf Menschen oder Tiere zuwerfen. Gezündetes Feuerwerk nicht aus dem Fenster oder vom Balkon abwerfen.
    • Die Finger von nicht zugelassenen Billig-Böllern lassen. Die haben oft eine viel gefährlichere Explosionswirkung als geprüfte Knaller mit einem Schallpegel von bis zu 120 Dezibel. Bei diesem Pegel liegt auch die Schmerzgrenze unseres Ohres und kann geschädigt werden.
    • Wenn doch etwas passiert, alarmieren Sie den Rettungdienst oder die Feuerwehr über den kostenlosen Telefon-Notruf 112 !
    • Brennende Personen mit einem Tuch oder Decke einhüllen, um die Flammen zu ersticken.

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