Freiwillige Feuerwehr 
Stadt Heilsbronn 1869 e.V.
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Unsere Geschichte
1869
Am 6. September 1869 wurde die Freiwillige Feuerwehr Heilsbronn von 16 Kameraden gegründet. Bereits in den Jahren nach der Gründung wurde die Wehr an mehrere Brandstellen gerufen. Ausrüstung bestand damals nur aus zwei Saug- und Druckspritzen.

1899
Zum Jahrhundertwechsel 1899 - 1900 zählte die Wehr bereits 167 Mitglieder.

1912
Ein Höhepunkt im Vereinsleben war 1912, die Anschaffung der neuen Fahne. Diese kostete damals 300 DM. Zum 125 jährigen Jubiläum wurde die Fahne restauriert und erstrahlt in alter Pracht.

1. Weltkrieg
Der erste Weltkrieg warf dann seine Schatten auf die Freiwillige Feuerwehr Heilsbronn. Alle wehrfähigen Männer wurden an die Waffen gerufen.
Die Besetzung der Löschgeräte war dadurch natürlich nicht mehr gegeben, deshalb wurden alle Männer im Alter zwischen 16 und 55 Jahren aufgerufen, in der Feuerwehr, freiwilligen Dienst zu leisten.
Nach dem Krieg gedachten die Kameraden in der Generalversammlung den 6 gefallenen Kameraden.

1929
Im Jahre 1925 wurden dann zwei Minimax-Feuerlöscher gekauft. Ab 1929 wurde über die Gemeinde eine Motorspritze und eine Schiebleiter angeschafft.

1934
1934 sorgte die Inbetriebnahme der städtischen Wasserversorgung für eine erhebliche Verbesserung des Brandschutzes.

Nationalsozialismus
Die schwierigste Zeit war ohne Zweifel die, der Regierung unter Hitler. Das Protokoll der Jahreshauptversammlung 1937 enthält als Schlußsatz: "Die Feuerwehr ist heute kein Verein mehr, sondern eine Truppe der Löschpolizei". Von da an durfte kein Protokoll mehr geschrieben werden.

Nachkriegszeit
In den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg wurde den Bürgern nicht erlaubt in einer Organisation mitzuwirken. Auch die Heilsbronner Wehr war am Tiefpunkt ihres Bestehen. Erst 1948 war der Bürgermeister der Auffassung, dass die Wehr wieder einsatzfähig gemacht werden müsse. Es standen dann zwei Motorspritzen zur Verfügung.

1956
1956 begann dann ein neues Zeitalter, die Wehr bekam ihr erstes Löschfahrzeug LF8. Auch wurde das Einsatzläuten der Kirchenglocken durch eine Sirene ersetzt.

1965
Zu beginn des Jahres 1960 trat der damalige Kommandant zurück und Richard Güttler wurde zum neuen Kommandanten gewählt. 1965 setzte sich die Entwicklung mit der Übernahme eines Tanklöschfahrzeug TLF 16/24 fort, dadurch musste die Feuerwehr überörtliche Aufgaben wahrnehmen. Mit der Steigerung der Motorisierung unserer Gesellschaft, verlagerte sich der Einsatzschwerpunkt weg von Brandeinsätzen hin zu technischen Hilfeleistungen. Hier wurde dann, über Spenden finanziert, eine erste Rettungsschere in den Dienst gestellt.

1978
1978 bewirkte die damalige Führung, wegen der unzumutbarer Bedingungen im alten Feuerwehrhaus (heute Konventsaal), den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses.

1983
1983 war es dann soweit und die Feuerwehr konnte in ihr neues Haus umziehen.

1987
1987 stellte sich Richard Güttler nicht mehr zur Wahl und es wurde sein Sohn Hans-Jürgen Güttler zum Nachfolger gewählt. Mit dem Berufsfeuerwehrmann bekam die Ausbildung ein neues Gesicht.
Ihm wurde die Ausbildung der Atemschutzgeräteträger auferlegt, diese findet heute noch in Heilsbronn statt.
Auch die Ausbildung zum Maschinisten und Truppmann- Truppführer wird am Standort durchgeführt.

1988
Der Generationswechsel spiegelte sich ebenfalls in der Anschaffung weiterer Fahrzeuge.
So wurde 1988 ein Mehrzweckfahrzeug VW LT 28 beschafft, eine Drehleiter DL 16/4 folgte ein Jahr später und weitere zwei Jahre später wurde ein Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 in den Dienst gestellt. Diese Fahrzeuge bewährten sich bei den steigenden Einsatzzahlen.

1999
1999 stellte sich auch Hans-Jürgen Güttler nicht mehr zur Wahl, es wurde Hans-Hörg Wattenbach zum Kommandanten gewählt. Als herausragendes Ereignis in seiner nur knapp 1,5 Jahre langen Amtszeit, war wohl die Beschaffung eines Löschgruppenfahrzeugs LF 16/12.

Nach einem halben Jahr ohne ersten Kommandanten, wurde  Alexander Ulherr an einer außerordentlichen Dienstversammlung zum ersten Kommandanten gewählt.

 

 
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