2026


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Unterstützung Rettungsdienst – Sonntagnachmittag am 17.05.2026 um 14:41 Uhr alarmierte uns die Leitstelle zu einer Tragehilfe für den Rettungsdienst in das Waldgebiet zwischen Heilsbronn und Ketteldorf. Im unwegsamen Gelände verletzte sich eine Person mit Fahrrad, wodurch der Patient nicht mehr gehfähig war.
Die Unfallstelle befand sich ca. 200 Meter abseits eines befestigten Waldweges, der vor Ort befindliche Rettungsdienst und Notarzt hatte bereits mit der Versorgung des Patienten begonnen. Durch uns wurde Material für den Patiententransport in den Wald gebracht und der Laufweg von größeren Hindernissen gereinigt.
Als die Versorgung abgeschlossen war, wurde der Patient mit Unterstützung von Feuerwehrsanitätern in die Vakuummatratze und Schleifkorbtrage gelagert und dann gemeinsam mit dem Rettungsdienst sicher durch den Wald zum Rettungswagen getragen.


Heimrauchmelder – am Freitag, 15.05.2026 wurden wir um 02:17 Uhr zu einem ausgelösten Heimrauchmelder in einem Heilsbronner Wohnhaus alarmiert. Den Notruf selbst, setzte die Bewohnerin über ihr Hausnotrufsystem ab.
Durch ein unglückliches Missgeschick erhitze sich das Essen für den Folgetag bereits nachts auf dem Herd, was zu einer erheblichen Rauchentwicklung im ersten Stock des Wohnhauses führte, wodurch die Heimrauchmelder ausgelöst wurden. Geweckt durch den Alarmton führte die rüstige und fitte Seniorin den Notruf aus, entfernte das stark verkohlte Essen vom Herd und löschte es auch gleich ab.
Die kurz vor uns eintreffende Polizei öffnete sofort die Fenster und wies uns in die Lage ein. Wir stellten noch eine leichte Verrauchung und beißenden Geruch fest. Durch den Angriffstrupp wurde der Herd und die Küche mit der Wärmebildkamera kontrolliert, die Bewohnerin bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch Feuerwehrsanitäter betreut. Im weiteren Verlauf belüfteten wir das Wohnhaus noch mittels Drucklüfter.
Die Bewohnerin wurde durch den Rettungsdienst gesichtet, ein Transport ins Krankenhaus war nicht erforderlich. Nach ausreichend starker Belüftung konnten wir auch wieder die Einsatzstelle verlassen.


Brandmeldeanlage – erneut wurden wir am 07.05.2026 um 21:22 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Heilsbronner Industriebetrieb alarmiert.

Der Alarm konnte ebenfalls wieder einem Handfeuermelder zugeordnet werden. Im Betriebsteil stellten wir fest, dass der Melder manuell ausgelöst wurde, aber kein Brand- oder Unfallereignis vorlag. Aufgrund der missbräuchlichen Auslösung des Handfeuermelders, nahm die Polizei Heilsbronn Ermittlungen auf.


Brandmeldeanlage – am 06.05.2026 wurden wir um 13:39 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Heilsbronner Industriebetrieb alarmiert.

In der Brandmeldezentrale konnten wir feststellen, dass ein Handfeuermelder ausgelöst wurde. Nach Erkundung im betroffenen Bereich stellten wir keinen Schadensfall fest. Vermutlich löste der Melder durch einen technischen Defekt aus. Wir stellten die Brandmeldeanlage zurück und übergaben die Einsatzstelle an den Betreiber.


Scheunenbrand – kurz nach dem Eintreffen am Freibad alarmierte die Leitstelle zahlreiche Wehren der umliegenden Gemeinden zu einem Scheunenbrand nach Wustendorf, Gemeinde Bruckberg. Nachdem unser HLF abkömmlich war, wurden wir ebenfalls um 18:19 Uhr zur Unterstützung zum Scheunenbrand geschickt.

Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Ortsmitte von Wustendorf geriet ein Aufsatzrasenmäher in einer Scheune in Brand. Glücklicherweise konnten das brennende Gerät vom Besitzer aus der Scheune, in welcher sich große Mengen Heu, weiteres Arbeitsgerät und Jungtiere befanden, gezogen werden.

Im Freien stand der Rasenmäher dann in Vollbrand. Aufgrund der Nähe der Scheune fuhren alle weiteren Kräfte an. Den Brand löschte die Feuerwehr Bruckberg schnell mit einem C-Rohr unter Atemschutz ab. Wir blieben kurz in Bereitschaft, konnten dann aber gleich wieder abrücken.


Kleinbrand im Freien – am Dienstag, 28.04.2026 wurden wir um 18:07 Uhr zu einem Kleinbrand im Freibad Heilsbronn alarmiert. Beim Eintreffen nahmen wir eine deutliche Rauchentwicklung in der Nähe des Schwimmbeckens wahr.

Es geriet eine hölzerne Europallette, welche mit Pflastersteinen beladen war, in Brand. Die Besatzung des Tanklöschfahrzeugs führte eine Brandbekämpfung mittels Schnellangriffsschlauch über das verschlossene Tor im Philosophenweg durch.

Da das Tanklöschfahrzeug die Lage unter Kontrolle hatte, konnte das eingetroffene Hilfeleistungslöschfahrzeug zu einem weiteren fast zeitgleichen Einsatz weitergeschickt werden.


Verkehrsunfall PKW gegen Schulbus – zusammen mit der Feuerwehr Neuendettelsau und der Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung des Landkreis Ansbach wurden wir am Montag, 20.04.2026 um 13:27 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Schulbus an der Kreuzung Staatsstraße St2410 Abzweigung Neuendettelsau und Geichsenhof alarmiert.

Zwischen einem mit 25 Kindern besetzten Schulbus und einem VW-Kleinbus kam es im Kreuzungsbereich, glücklicherweise beim Anfahren und somit mit nicht zu hoher Geschwindigkeit, zu einer Kollision. Bei dem Unfall wurden die beiden Fahrer sowie ein Schulkind verletzt, aber niemand eingeklemmt. Der Rettungsdienst war mit vielen Kräften und dem Rettungshubschrauber an der Einsatzstelle.

Die Feuerwehr Heilsbronn war am Kleinbus eingesetzt und übernahmen die Sicherung des Fahrzeugs, Betreuung des Fahrers, den Brandschutz sowie das Aufnehmen von Betriebsstoffen mit Ölbindemittel. Des Weiteren sperrten wir die Staatsstraße von Heilsbronn kommend, führten eine Verkehrslenkung durch und Unterstützten den Rettungsdienst beim Verbringen des Patienten zum Hubschrauber.

Die Feuerwehr Neuendettelsau führte eine Straßensperrung und Verkehrslenkung an den weiteren Straßen durch und unterstütze bei der Betreuung der Schulkinder bzw. beim Rettungsdiensteinsatz am Bus.

Nachdem die Betroffenen versorgt und die Straße gereinigt war, konnten wir zeitnah die Einsatzstelle verlassen.


Unterstützung Rettungsdienst – am 18.04.2026 wurden wir um 01:04 Uhr zur Unterstützung bei einem Patiententransport aus einem Wohnhaus im Heilsbronner Stadtgebiet alarmiert.

Die von Rettungsdienst und Notarzt versorgte Patientin musste zügig aus dem ersten Obergeschoss nach unten verbracht werden. Hierzu erfolgte ein Transport mittels Tragetuch und vereinten Kräften nach unten zum Rettungswagen.

Während der weiteren notärztlichen Versorgung sicherten wir die Einsatzstelle ab und blieben für eine mögliche Unterstützung des Rettungsdienstes in Bereitschaft.


Heimrauchmelder – in den frühen Morgenstunden des 11.04.2026 alarmierte uns die Leitstelle um 03:51 Uhr zu einem piependen Heimrauchmelder in einem mehrgeschossigen Geschäftsgebäude im Heilsbronner Stadtgebiet.

Aus dem ersten Stock des Gebäudes waren deutlich mehrere ausgelöste Rauchmelder zu hören. Wir erkundeten das verschlossene Gebäude von außen, auch unter Einsatz einer tragbaren Leiter. Nachdem durch Blicke in die Fenster kein Rauch und Feuer festgestellt werden konnte, warteten wir das zeitnahe Eintreffen einer verantwortlichen Person mit Schlüssel, welche durch die ebenfalls anwesende Polizei verständigt wurde, ab.

Als der Zugang zu den Räumen gegeben war, kontrollierten wir den Bereich wo die funkvernetzten Melder ausgelöst hatten. Im Flur fanden wir einen von der Zimmerdecke abgelösten Melder, welcher durch den Sturz Alarm ausgelöst hatte. Ein Schadensfall lag nicht vor, so dass wir wieder zeitnah abrücken konnten.


First Responder Reanimation – am 08.04.2026 alarmierte uns die Leitstelle um 07:23 Uhr als Erstversorger zu einem medizinischen Notfall aufgrund einer leblosen Person in einem Wohnhaus im Heilsbronner Stadtgebiet.

Zusammen mit dem vor uns eingetroffenen Ersthelfer der „Region der Lebensretter“ und dem im weiteren Verlauf ankommenden First Responder der Feuerwehr Rohr führten wir die Wiederbelebung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes/Notarzt durch und unterstützen diesen im weiteren Verlauf.


Unterstützung Rettungsdienst – am 29.03.2026 forderte uns der Rettungsdienst um 05.59 Uhr morgens zu einer Unterstützung bei einem Patiententransport im Heilsbronner Stadtgebiet nach.

Aus der Wohnung im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses musste ein schwer kranker Patient zum Rettungswagen gebracht werden. Da sich der Weg zum Eingang des Hauses weit von der Straße befand, mehrere Stufen hatte und unbeleuchtet, sowie durch eine Straßenbaustelle auch noch eingeschränkt war, wurde unsere Unterstützung benötigt.

Wir leuchteten die Laufwege mit mobilen Beleuchtungsgerät aus und transportierten zusammen mit Rettungsdienst und Notärztin den Patienten mittels Schleifkorbtrage und Manpower zur bereitstehenden Trage des Rettungswagens. Auch die Handhabung der Fahrtrage des Rettungsdienstes gestaltete sich auf der noch nicht asphaltierten Straße schwierig. Letztendlich konnte der Patient aber schonend und sicher in den Rettungswagen verbracht werden.

Im Anschluss kontrollierten wir noch den Abfahrtsweg für den RTW, da die Straßenbreite im Baustellenbereich durch zwei sehr knapp abgestellte PKW deutlich verringert war. Nach dem Umstellen einer Baustellenabsperrung, konnte aus der Baustelle ausgefahren werden.


Nachschau – zum zweiten Einsatz an diesem Dienstag wurden wir um 19:13 Uhr telefonisch alarmiert. In der Küche einer Wohnung in einem Heilsbronner Mehrfamilienhaus überhitzte eine Herdplatte stark, was zu einer Rauchentwicklung und erheblichen Schmorgeruch führte. Da der Geruch nicht nachließ, erhielten wir die Anforderung zu einer Nachschau und Kontrolle des Herdes.

Vor Ort kontrollierten wir den Herd mittels Wärmebildkamera und führten Messungen auf Kohlenmonoxid durch. Hier konnte nichts Auffälliges gefunden werden. Da immer noch der Geruch deutlich wahrnehmbar war, bauten wir den Herd sowie die Herdplatte aus, um alle Bereiche einzusehen. Auch hier wurden keine Auffälligkeiten wahrgenommen.

Nachdem eine Gefährdung ausgeschlossen werden konnte und die Bewohner beruhigt waren, verließen wir die Einsatzstelle


Gefahrstoffaustritt aus LKW – zusammen mit den Feuerwehren Neuendettelsau, Petersaurach und Windsbach wurden wir am 24.03.2026 um 12:43 Uhr zur Unterstützung der örtlich zuständigen Feuerwehren in den Landkreis Roth auf die Autobahnraststätte Kammersteiner Land Süd – Autobahn A 6 in Fahrtrichtung Nürnberg – zu einem Gefahrstoffaustritt auf der Ladefläche eines LKW alarmiert.

Die Polizei stellte bei einer Verkehrskontrolle am LKW-Parkplatz der Rastanlage fest, dass bei einem IBC Behälter (Kunststoffbehälter), gefüllt mit gekennzeichneten Gefahrgut, in geringen Mengen Flüssigkeit ausgetreten und bereits auf die Ladefläche eines Sattelzug Aufliegers getropft war. Daraufhin forderte die Polizei die Feuerwehr nach.

Es erfolgte eine Alarmierung umfangreicher Kräfte von Feuerwehr, THW und Rettungsdienst aus dem Landkreis Roth und dem Landkreis Ansbach. Wir wurden mit unseren Chemikalienschutzanzügen angefordert.

In der Erstphase des Einsatzes übernahm die FF Kammerstein den Brandschutz, die FF Neuendettelsau die Absicherung und durch uns wurde ein Atemschutztrupp mit leichtem Chemikalienschutzanzug eingesetzt, um die Lage auf dem Auflieger zu erkunden.

Nach der Erkundung konnten folgende Erkenntnisse festgestellt werden: Die Stoffnummer ergab einen Zusatzstoff für die Parfumherstellung, mittels Testpapieren wurde bestätigt, dass es sich um eine alkoholhaltige Flüssigkeit handelte, welche somit mit Wasser verdünnbar ist. Es lief kein weiteres Gefahrgut sichtbar aus und die Behälter waren wahrscheinlich nicht leck geschlagen.

Von der Einsatzleitung wurde die FF Hilpoltstein mit ihrem Teleskoplader angefordert, um die Behälter abzuladen. Nach dem Abladen zeigte sich keine Leckage, die Einfüllöffnungen waren nur nicht richtig geschlossen. Im weiteren Verlauf wurden die Behälter richtig verschlossen, Reinigungsarbeiten durchgeführt und wieder aufgeladen.

Nach dem Eintreffen des Gefahrgutzuges und weiterer Einheiten aus dem Landkreis Roth, wurden wir aus dem Einsatzgeschehen entlassen. Eine Gefährdung für Menschen und Umwelt bestand zu keiner Zeit.


Unterstützung Rettungsdienst – während des laufenden Einsatzes in Ketteldorf forderte die Leitstelle um 10:47 Uhr unsere Drehleiter zur Unterstützung des Rettungsdienstes im Heilsbronner Stadtgebiet an. Umgehend wurde ein Teil der Mannschaft von Ketteldorf nach Heilsbronn geschickt um das angeforderte Gerät zu besetzten.

Aus einem Mehrfamilienhaus musste ein schwer kranker Patient schonend mit der Drehleiter aus seiner Wohnung im 1. OG gerettet werden. Nötig war die Rettung per Drehleiter aufgrund des engen Treppenhauses und des Patientenzustands.

Die Drehleiter wurde im Innenhof, nachdem die sehr enge Zufahrt überwunden war, aufgestellt, der Patient über die Drehleiter nach unten verbracht und dem Rettungsdienst sowie der Notärztin übergeben. Danach kehrten die eingesetzten Kräfte nach Ketteldorf zurück.


Straße reinigen – zur Unterstützung der Feuerwehren Ketteldorf und Betzendorf alarmierte uns die Leitstelle am 14.03.2026 um 10:08 nach Ketteldorf zu einer ausgedehnten Fahrbahnverunreinigung.

In der Ortsmitte von Ketteldorf begann ein Traktor aufgrund eines technischen Defekts massiv Diesel zu verlieren. Der Fahrer bemerkte den Defekt auf der Kreisstraße AN 22 kurz vor Großhaslach. Dadurch zog sich eine breite und stark rutschige Fahrbahnverunreinigung über die gesamte Wegstrecke.

Durch uns wurde die Feuerwehr Großhaslach nachalarmiert. Gemeinsam mit der FF Ketteldorf streuten wir die Verunreinigung beginnend in der Ortsmitte Richtung Großhaslach mit größeren Mengen Ölbindemittel ab. Die FF Betzendorf führte eine Straßensperrung der AN 17 durch, ebenfalls gesperrt werden musste die AN 22. Die Kameraden aus Großhaslach arbeiteten sich auf der AN 22 uns entgegen.

Das aufgebrachte Ölbindemittel wurde mit einer organisierten Kehrmaschine aufgenommen. Der zuständige Straßenbaulastträger übernahm die Freigabe und Sicherung mittels Warnschilder der betroffenen Straßen. Nach zwei Stunden Einsatzdauer konnten wir wieder einrücken.


Gefahrstoffaustritt – am 12.03.2026 um 18:27 Uhr wurden wir zusammen mit dem Fachberater Gefahrgut Landkreis Ansbach zum Austritt einer undefinierbaren Flüssigkeit in einem Bekleidungsgeschäft in Heilsbronn alarmiert.

In der Paketstation des Marktes stellten zwei Mitarbeiterinnen fest, dass der Karton eines Pakets mit einer stechend riechenden Flüssigkeit durchweicht war. Beim Anfassen des Pakets zog sich eine Mitarbeiterin Verätzungen am Finger zu, eine Zweite klagte über Atemprobleme.

Daraufhin setzten die Betroffenen einen Notruf ab, veranlassten die Räumung des Marktes sowie der anliegenden Drogerie. Wir erhielten als erstes durch die Mitarbeiterinnen bereits wichtige Erkenntnisse zu dem Paket und Empfänger.

Ein Trupp unter Atemschutz wurde in den Markt geschickt, um die Lage zu erkunden und Messungen durchzuführen. Die Flüssigkeit konnte mittels Messpapier als Säure eingeordnet werden, Gasmessungen verliefen negativ und weiterer Gefahrstoff trat nicht aus. Parallel dazu erfolgte der Aufbau eines Reinigungsplatzes für Einsatzkräfte sowie die Sicherstellung des Brandschutzes. Feuerwehrsanitäter führten eine Erstversorgung/Betreuung der Mitarbeiterinnen durch.

Das verschmutzte Paket brachte ein Trupp mit Säureschutzanzug/Atemschutz ins Freie und öffnete es in einer Kunststoffwanne. Im Paket befand sich ein Kanister mit hochkonzentriertem Reinigungsmittel (Essigsäure), aus dessen Verschluss kleinste Mengen austraten. Aufgrund des stechenden Geruchs im Inneren belüfteten wir den Markt mittels Drucklüfter.

Nach Ermittlung des genauen Stoffes und Rücksprache mit dem zwischenzeitlich eingetroffenen Fachberater Gefahrgut, reinigten wir den Kanister und verpackten diesen sowie die verschmutzen Kartons in zwei dichtschließende Behälter. Die Behälter holte dann der durch die Polizei verständigte Paketempfänger an der Einsatzstelle ab.

Für die Bevölkerung sowie Umwelt bestand zu keiner Zeit eine Gefährdung. Vielen Dank an die eingesetzten Kräfte für die gute Zusammenarbeit sowie an die Mitarbeiterinnen für ihr umsichtiges Handeln.


Brandmeldeanlage – zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Industriebetrieb im östlichen Heilsbronner Stadtgebiet wurden wir am 11.03.2026 um 17:50 Uhr alarmiert.

Vor Ort war das Gebäude ordnungsgemäß geräumt und für uns stand auch bereits ein Firmenverantwortlicher bereit. Laut Brandmeldeanlage hatte ein Sprinkler ausgelöst. Der Angriffstrupp kontrollierte den Bereich und stellte keinen Brand fest. Der im Hochregal montierte Sprinklerkopf wurde unglücklicherweise durch einen Gabelstapler abgefahren, der resultierende Druckverlust in der Wasserleitung löste dann die Brandmeldeanlage aus.

Ein weiteres Eingreifen war nicht erforderlich und so konnten wir wieder abrücken.


Verkehrsunfall Person eingeklemmt – zum zweiten Einsatz an diesem Montag alarmierte uns die Leitstelle zusammen mit der Feuerwehr Aich/Mausendorf um 16:43 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Staatsstr. St 2410 auf Höhe des Parkplatzes bei Aich.

Beim Ausfahren aus dem Parkplatz wurde ein PKW von einem auf der Staatsstraße fahrenden Linienbus erfasst. Durch die Kollision kam der PKW von der Fahrbahn ab und schleuderte in den Straßengraben, wo das Fahrzeug zwischen Büschen und an einem Baum zum Stillstand kam. Dabei wurde die allein im Fahrzeug befindliche Fahrerin verletzt und im PKW eingeschlossen. Am Linienbus entstand leichter Sachschaden und weder Fahrer noch Fahrgäste wurden verletzt.

Bei unserem Eintreffen wurde die Patienten durch zwei Intensivpflegekräfte vom Klinikum Nürnberg Süd betreut. In Teamarbeit von Ersthelfern und Feuerwehrsanitätern wurde die Patientin bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und Notarzt erstversorgt. Die Staatsstraße wurde durch die Feuerwehren komplett gesperrt.

Nach Sichtung der Patientin durch den Notarzt entschied sich dieser für eine schonende Rettung. Daraufhin wurde mittels hydraulischen Rettungssatz die Türen der Fahrerseite entfernt, sowie das komplette Fahrzeugdach abgenommen. Dadurch war eine schonende und achsgerechte Rettung mit der Schaufeltrage möglich. Nach der Rettung aus dem Fahrzeug wurde die Patientin aus dem Straßengraben auf die Straße verbracht und an den Rettungsdienst übergeben.

Vor den Rettungsarbeiten wurde das Umfeld des PKW von Büschen und Gestrüpp mit einer Kettensäge freigeschnitten, um sicher arbeiten zu können. Ebenfalls erfolgte die Stabilisierung des PKW sowie die Sicherstellung eines zweifachen Brandschutzes. Während die Rettungsarbeiten liefen, landete der ebenfalls alarmierte Rettungshubschrauber an der Einsatzstelle.

Vielen Dank an die Ersthelfer für ihr beherztes Eingreifen!


Zimmerbrand – am Montag, 09.03.2026 wurden wir zusammen mit der Feuerwehr Weiterndorf zu einem Zimmerbrand, Rauchentwicklung im Gebäude um 13:42 Uhr ins östliche Heilsbronner Stadtgebiet alarmiert.

Aus dem Fenster im ersten Obergeschoss eines Wohnhauses drang Rauch, Personen waren keine im Gebäude. Ein Kollege der Berufsfeuerwehr Nürnberg hatte vor unserem Eintreffen bereits die Eingangstür gewaltsam geöffnet und angebranntes Essen vom Herd entfernt. Vielen Dank hierfür!

Durch einen Atemschutztrupp der FF Weiterndorf wurde die betroffene Wohnung kontrolliert sowie weitere Fenster geöffnet. Wir führten eine Belüftung mittels Hochleistungslüfter durch und machten die aufgebrochene Türe wieder schließbar.


Notfalltüröffnung – zu einer akuten Türöffnung in einem Wohnhaus im östlichen Heilsbronner Stadtgebiet alarmierte uns die Leitstelle am 28.02.2026 um 13:12 Uhr. Es wurde bei der Bewohnerin der betroffenen Wohnung ein Unglücksfall vermutet.

Noch während des Ausrückens erhielten wir die Rückmeldung, dass die Bewohnerin die Wohnungstüre selbstständig geöffnet hatte und ein Einsatz nicht notwendig wäre.


Straße reinigen – am 24.02.2026 alarmierte uns die Leitstelle zu einer ausgedehnten Dieselspur im gesamten Heilsbronner Stadtgebiet. Vermutlich hatte ein Linienbus Kraftstoff verloren.

Vom Bahnhof Heilsbronn über das gesamte Stadtgebiet bis zur Staatsstraße 2410 waren immer wieder in den Kurvenbereichen starke Verunreinigungen mit Dieselkraftstoff. Mit mehreren Einheiten streuten wir den Diesel mittels Ölbindemittel ab und beseitigten so die Rutschgefahr. Ganz besonders betroffen war der Kreisverkehr auf der St 2410 („Kupfer-Kreisel“). Durch die Arbeiten kam es kurzfristig zu Verkehrsbehinderungen.

Die Straßenmeisterei stellte außerorts Warnschilder auf, diese Aufgabe übernahmen wir innerorts. Im weiteren Verlauf erfolgte die Alarmierung der Feuerwehren Neuendettelsau und Windsbach zur gleichen Dieselspur. Laut Information der Leistelle, sollte sich die Dieselspur bis in den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ziehen.

Ein Verursacher konnte leider noch nicht ermittelt werden. Die Polizei Heilsbronn war ebenfalls an den Einsatzstellen. Nach gut zwei Stunden konnten wir einrücken und die Einsatzbereitschaft wieder herstellen.


Erkundung – die Leitstelle alarmierte uns telefonisch am 22.02.2026 gegen 14:10 Uhr zu einen Erkundungseinsatz in die Adlerstraße in Heilsbronn. Besorgte Bürger hatten einen Knall und weißen Rauch aus einem Regeneinlauf festgestellt.

Vor Ort fanden wir die Überreste eines Silvesterböllers, Rauch war aber keiner mehr feststellbar. Zur Sicherheit führten wir Messungen mit dem Gasmessgerät im Kanalrohr durch, welche aber keine außergewöhnlichen Werte ergaben.

Vermutlich warfen Kinder den Böller in den Straßeneinlauf. Dies wurde auch schon von der Leitstelle vermutet, weswegen nur eine „kleine“ Alarmierung stattfand.


Hilfeleistung – während der Übung der Feuerwehrsanitäter erreichte uns telefonisch am 20.02.2026 gegen 19:20 Uhr ein Hilfeersuchen. Eine am Boden der Wohnung befindliche Person, konnte nicht mehr selbstständig aufstehen und andere Hilfe war nicht erreichbar.

Schnell konnte der Person aus ihrer misslichen Lage geholfen werden. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich.


Baum auf Straße – Aufgrund der winterlichen Verhältnisse wurden wir am 20.02.2026 um 10:40 Uhr in die Verlängerung der Neuendettelsauer Straße Richtung Staatsstraße alarmiert. Dort sollten mehrere Bäume aufgrund der Schneelast in die Fahrbahn ragen und eine Verkehrsgefährdung darstellen.

Wir fällten einen stark geneigten und umsturzgefährdeten Baum mittels Kettensäge, zerteilten diesen und reinigten die Fahrbahn. Während der Arbeiten erfolgte eine kurzfristige Vollsperrung. Wir kontrollierten den weiteren Streckenabschnitt, es wurden aber keine weiteren Verkehrsgefährdungen gefunden.


First Responder Reanimation – am Samstag, 14.02.2026 wurden wir um 18:32 Uhr zu einer Erstversorgung aufgrund einer leblosen Person in einer Wohnung unweit unseres Feuerwehrhauses alarmiert.

Wir reanimierten den Patienten mit Herzdruckmassage, Beatmung und Frühdefibrillation bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes/Notarzt und unterstützten im weiteren Verlauf die Wiederbelebung und Versorgung. Nach kurzer Zeit entwickelte der Patient einen spontanen Kreislauf und war transportfähig. Gemeinsam brachten wir den Patienten zum Rettungswagen für den Transport in eine Klinik.


Verkehrsabsicherung – Für den Heilsbronner Faschingszug am 14.02.2026 übernahmen wir die Verkehrsabsicherung und kurzzeitige Straßensperrungen.

Für ca. 20 Minuten war der Bereich Ansbacher Straße, Neuendettelsauer Straße und Hauptstraße voll gesperrt.


Notfalltüröffnung – am unsinnigen Donnerstag, 12.02.2026 um 18:02 Uhr alarmierte uns die Leitstelle zu einer akuten Türöffnung in die öffentliche Toilette am Bahnhof Heilsbronn. Der Rettungsdienst kam an eine hilflose Person, welche in einer WC-Kabine eingesperrt war, nicht heran.

Eine bewegungsunfähige und stark alkoholisierte Person lag in der WC-Kabine vor und mit dem Kopf unter der Türe, so dass man diese nicht nach innen öffnen konnte. Kurzerhand stiegen wir von einer WC-Kabine über die Trennwand in die andere Kabine, zogen die Person von der Türe weg und konnten dann die Türe zerstörungsfrei öffnen. Zusammen mit dem Rettungsdienst wurde die Person nach draußen transportiert und in den Rettungswagen gebracht.


First Responder Reanimation – am 11.02.2026 alarmierte uns die Leitstelle als Erstversorger zu einem medizinischen Notfall aufgrund einer leblosen Person in einem Wohnhaus im Heilsbronner Stadtgebiet.

Zusammen mit dem vor uns eingetroffenen Ersthelfer der „Region der Lebensretter“ führten wir die Wiederbelebung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes/Notarzt durch und unterstützen diesen im weiteren Verlauf.


Unterstützung Rettungsdienst – zum zweiten Einsatz an diesem Freitagabend wurden wir um 23:25 Uhr in einen Heilsbronner Ortsteil zur Unterstützung des Rettungsdienstes mit der Drehleiter alarmiert.

Vor Ort unterstützten unsere Feuerwehrsanitäter den Rettungsdienst und Notarzt bei der Patientenversorgung, während zeitgleich die Drehleiter mit Krankentragenhalterung in Bereitschaft gebracht wurde, um einen möglichen Patiententransport aus dem ersten Obergeschoss durchzuführen.


Heimrauchmelder – am Abend des 06.02.2026 wurden wir um 19:29 Uhr zu einem ausgelösten Heimrauchmelder im Bereich des Heilsbronner Marktplatz alarmiert. Ein aufmerksamer Bürger hatte das Piepsen des Melders gehört und den Notruf abgesetzt.

Bei unserem Eintreffen teilte uns die Polizei mit, dass der Rauchmelder in einer ehemaligen, leerstehenden Gaststätte im ersten Obergeschoss ausgelöst hatte. Von außen war kein Feuer oder Rauch sichtbar.

Über eine Steckleiter verschafften wir uns durch ein gekipptes Fenster zerstörungsfrei Zugang ins Gebäude. Wir begingen das gesamte Gebäude, der Bereich im ersten Stock wo der Melder ausgelöste hatte, kontrollierte der Angriffstrupp zusätzlich mit der Wärmebildkamera. Ein Brandereignis konnte nicht festgestellt werden. Nach Übergabe der Einsatzstelle an den Besitzer, rückten wir wieder ab.


Notfalltüröffnung – zu einer akuten Türöffnung aufgrund eines medizinischen Notfalls in einer Heilsbronner Sozialunterkunft alarmierte uns die Leitstelle am 04.02.2026 um 08:44 Uhr.

Während der Anfahrt erhielten wir die Rückmeldung des Rettungsdienstes, dass die Person bereits selbstständig die Türe öffnen konnte und kein Einsatz von uns nicht erforderlich wäre. Daraufhin brachen wir die Einsatzfahrt ab und rückten wieder ein.


Heimrauchmelder/Rauchentwicklung in Wohnung – am späten Abend des 28.01.2026 wurden wir um 23:10 Uhr zu einem piepsenden Heimrauchmelder in einer Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses im Heilsbronner Stadtgebiet alarmiert. Beim Ausrücken erhielten wir die Rückmeldung der Polizei, über eine bestätigte Rauchentwicklung mit einer betroffenen Person.

Die Polizei Heilsbronn rettete noch vor unserem Eintreffen eine Person aus der stark verqualmten Wohnung und verbrachte diese ins Treppenhaus. Dort versorgten unsere Feuerwehrsanitäter den Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Parallel dazu ging ein Atemschutztrupp mit Kleinlöschgerät in die Wohnung vor.

Ursache für die Rauchentwicklung war stark erhitztes Fett in einer Bratpfanne, welches sich aber glücklicherweise noch nicht entzündet hatte. Die Herdplatte stellte ebenfalls die Polizei ab. Der Angriffstrupp kühlte Pfanne und Herd ab, öffnete alle Fenster in der Wohnung sowie kontrollierte die Küche mit der Wärmebildkamera. Ebenfalls wurde die Wohnung auf weitere Personen durchsucht, was aber negativ verlief.

Nachdem die Wohnung mittels eines Hochdrucklüfters belüftet und rauchfrei war, sowie keine weitere Gefahr mehr bestand, konnten wir die Einsatzstelle verlassen.

Problematisch bei der Anfahrt und auch der Geräteentnahme aus dem Feuerwehrfahrzeug in einer schmalen Wohnstraße, zeigten sich die Schneemassen und die damit verengte Fahrbahnbreite sowie parkende PKW. Wieder konnte durch einen Heimrauchmelder größerer Schaden sowie weitere gesundheitliche Folgen der Person in der Wohnung abgewendet werden!


Unterstützung Rettungsdienst – zu einer Tragehilfe forderte uns der Rettungsdienst am 23.01.2026 um 13:17 Uhr ins Heilsbronner Stadtgebiet an.

Eine nicht gehfähige und unverletzte Person musste vom Fußboden in das Pflegebett gehoben werden. Mit vereinten Kräften verlagerten wir mittels Tragetuch die schwergewichtige Person zurück ins Bett. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich.


Brandgeruch im Gebäude – am Freitag, 16.01.2026 wurden wir um 07:10 Uhr zu einem Brandgeruch in einem Einfamilienhaus unweit unseres Feuerwehrhauses alarmiert.

Vor Ort wurden wir von den Bewohnern über einen im Flur und der Küche wahrgenommenen Brand- oder Schmorgeruch informiert. Wir kontrollierten, auch mit der Wärmebildkamera, das komplette Wohngebäude. In dieser Zeit blieb der gesamte Löschzug an der Einsatzstelle in Bereitschaft.

Außer einen leichten und undefinierbaren Geruch stellten wir weder Feuer noch Rauch fest. Nach kräftigem Lüften war auch der Geruch nicht mehr wahrnehmbar. Da eine Gefahr ausgeschlossen werden konnte, rückten wir wieder ab.


Verkehrsunfall Person eingeklemmt – die winterlichen Straßenverhältnisse führten am 10.01.2026 um 17:02 zu einer Alarmierung unserer Wehr zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person am „Kupfer“-Kreisverkehr auf der Staatsstraße St 2410. Die Besatzung eines vorbeikommenden Rettungswagens bemerkte den Verkehrsunfall und alarmierte weitere Kräfte nach.

Ein Kleintransporter war auf dem Zubringer zur St 2410 (verlängerte Neuendettelsauer Straße) nach links von der Fahrbahn abgekommen und stürzte im Straßengraben um. Aufgrund der Böschung wurde die Fahrertüre blockiert und das Fahrzeug befand sich in starker Schräglage. Dadurch wurde der im Fahrzeug allein befindliche Fahrer eingeschlossen, aber nicht eingeklemmt. Der Fahrer war bereits vom Rettungsdienst gesichtet und als leichtverletzt eingestuft. Während der gesamten Arbeitsdauer hielt ein Feuerwehrsanitäter Kontakt mit dem Fahrer.

Durch uns wurde der Kleintransporter mittels Abstützsystem stabilisiert und gesichert. Nachdem der Fahrer selbstständig aussteigen wollte, öffneten wir die Beifahrertüre und hielten diese offen. Über eine Steckleiter verließ der Patient mit unserer Unterstützung das Fahrzeug und wurde dem Rettungsdienst übergeben.

Parallel zu diesen Maßnahmen erfolgte eine Vollsperrung der Straße, das Ausleuchten der Unfallstelle, die Sicherstellung eines Brandschutzes sowie eine Kontrolle des Laderaums und der Ladung. Nachdem keine weiteren Maßnahmen nötig waren, verließen wir die Unfallstelle nach einer Stunde Einsatzzeit.


Straße reinigen – am 09.01.2026 wurden wir um 11:20 Uhr zu einer Ölspur im Bereich Ketteldorfer Straße/Hohlweg vom Bauhof nachgefordert.

Wir streuten die Verunreinigung mit Ölbindemittel ab und stellten im betroffenen Bereich Warnschilder auf.


Notfalltüröffnung – am 03.01.2026 alarmierte uns die Leitstelle um 15:04 Uhr zu einer akuten Türöffnung in einem Mehrfamilienhaus im Heilsbronner Stadtgebiet. Ein 2-jähriges Kind sperrte ihre Mutter aus der Wohnung aus, konnte aber nicht mehr die Türe öffnen und im eingeschalteten Backofen befand sich das Essen.

Wir versuchten zuerst eine zerstörungsfreie Türöffnung, was aber durch verschiedene Sicherheitsmechanismen der Schließung und Türe leider nicht möglich war. Zeitgleich wurde ein alternativer Zugangsweg in die im Obergeschoss gelegene Wohnung über die Drehleiter erkundet. Mit dem Kind bestand die ganze Zeit Kontakt durch die geschlossene Türe. Nachdem das Essen sich schon einige Zeit im Backofen befand, öffneten wir die Türe gewaltsam.

Parallel zur erfolgreichen Familienzusammenführung zwischen Mutter und unverletzten Kleinkind, schalteten wir den Herd ab, lüfteten die Küche, in welcher schon ein deutlicher Geruch vorhanden war, und verbrachten die „sehr trockenen“ Pommes und Nuggets auf den Balkon. Im Anschluss machten wir die Türe wieder schließfähig und rückten ab.


Heckenbrand an Wohngebäude – über Funk wurden wir um 00:58 Uhr zum nächsten Heckenbrand in das östliche Heilsbronner Stadtgebiet alarmiert. Da sich unsere Einheiten auf Rückfahrt von den anderen Einsatzstellen befanden, konnten wir glücklicherweise gleich durchstarten.

Vor Ort stellte sich die Lage dramatischer als beim ersten Heckenbrand dar. Auf ca.10 Metern stand eine Hecke sowie Gegenstände im Garten in Vollbrand. Akut gefährdet durch Ausbreitung, Hitze und Funkenflug war ein geparkter PKW, ein Schuppen sowie das Reihenwohnhaus. Beim Eintreffen informierte uns sofort ein Nachbar, dass sich im Brandbereich ein Gasgrill sowie eine Gasflasche befindet.

Parallel starteten wir von beiden Löschfahrzeugen einen Angriff mit zwei C-Rohren. Dabei kühlten wir erst aus der Entfernung den sichtbaren Gasgrill und die Gasflasche und stoppten die weitere Brandausbreitung in der Hecke. Die große Gasflasche wurden durch einen Angriffstrupp mit Atemschutz gekühlt, mit der Wärmebildkamera kontrolliert, aus dem Brandbereich geborgen und in eine wassergefüllte Papiertonne gestellt. Der restliche Brand konnte zügig abgelöscht werden.

Über die Drehleiter kontrollierten wir den Giebel und Dachbereich mit der Wärmebildkamera auf Brandausbreitung. Es konnte eine Erwärmung aber kein Brand festgestellt werden. Zeitgleich zur Brandbekämpfung leuchteten wir die Einsatzstelle aus und bauten eine Wasserversorgung auf.

Nach dem Eintreffen der Hausbewohner kontrollierten wir das Innere des Hauses, wobei im Dachgeschoss eine leichte Verrauchung festgestellt wurde, welche durch Lüften schnell beseitigt war. Ein Gebäudeschaden sowie Schaden am geparkten PKW und Schuppen konnte verhindert werden. Ausgelöst wurde der Brand vermutlich durch eine abgestellte Feuerwerksbatterie. Nachdem die Einsatzstelle der Polizei übergeben wurde, konnten wir gegen 02:00 Uhr einrücken und die Einsatzbereitschaft wieder herstellen.

Herzlichen Dank an den Nachbarn für die Hinweise zu den Gefahrstellen beim Brand!


Kleinbrände im Freien – die Besatzung von Löschgruppenfahrzeug und Tanklöschfahrzeug musste im Stadtgebiet Heilsbronn mehrere Brände von Abfall und Feuerwerksbatterien ablöschen.

So war ein Einsatz zweimal in der Bahnhofstraße, einmal in der Neuendettelsauer Straße und einmal in der Weiherstraße erforderlich. Die Reste des Feuerwerks und Verpackungsmüll konnten jeweils schnell mit der Kübelspritze abgelöscht werden.


Heckenbrand – zu einem silvestertypischen Einsatz alarmierte uns die Leitstelle im neuen Jahr um 00:15 Uhr. Ein Schwelbrand in einer Hecke im westlichen Heilsbronner Stadtgebiet wurde gemeldet.

Ungefähr sechs Meter Hecke im unteren Bereich hatten an einem Privatgrundstück, durch Feuerwerkskörper ausgelöst, gebrannt. Glücklicherweise konnte das Feuer durch Anwohner mit mehreren Handfeuerlöschern unter Kontrolle gebracht werden.

Wir führten Nachlöscharbeiten mit einem C-Rohr durch und wässerten die abgebrannte Hecke ausgiebig. Abschließend wurde die Brandstelle mit der Wärmebildkamera kontrolliert.